Scrambler Ducati BannerGESCHICHTE

Die SCRAMBLER wurde auf Anfrage von „Berliner brothers“, den US-Importeuren von Ducati, in den 1960er Jahren entwickelt. Sie wollten ein Bike, das den Geschmack der amerikanischen Motorradfahrer treffen würde. Der erste Kontakt kam durch Giorgio Monetti zustande – er war berühmt für seine Weltreise mit Leopoldo Tartarini – der damals Sales Manager bei Ducati war. Das Motorrad sollte äußerst praktisch sein. Mit der Entwicklung des Designs wurde Renzo Neri beauftragt.

Die erste SCRAMBLER ging 1962 in Produktion und wurde ununterbrochen modifiziert – bis die Produktion 1975 eingestellt wurde. Aus unterschiedlichen Gründen war die SCRAMBLER ein enormer Erfolg. Zunächst verkörperte sie den rebellischen, unkonventionellen Geist ihrer Zeit und wartete mit vielen technischen Highlights auf. Last but not least, war sie einfach cool: Abgerundete Linien, die gleichermaßen klassisch und modern wirkten und nahtlos mit der hellen Lackierung harmonierten, die sich gegen das schwarze Chassis und den Chromtank behaupten musste.

Die erste SCRAMBLER galt allgemein als die „Vereinigung“ der amerikanischen und der europäischen Schule des Motorradbaus. Ein Bike, das eine ganze Ära definierte. Wie die 916 und die Monster jahrzehnte später war die SCRAMBLER ein Meilenstein von Ducati.

DIE SCRAMBLER DUCATI

Die Icon ist der Anfang des Ausdrucks deiner Persönlichkeit. Sie zeichnet sich durch die bequeme Fahrposition und den tropfenförmigen Stahltank aus, dessen Aluminiumverkleidungen sich austauschen lassen. Die Sitzbankhöhe von 790 mm bietet Fahrer und Sozius eine komfortable Sitzposition. Auffallend sind der breite Lenker, der vordere Scheinwerfer mit Glaslinse und LED-Lichtbandeinfassung sowie die Dual-Sport-Räder. Ein spezielles Aluminiumfinish für Zahnriemenabdeckungen die Riemenabdeckungen, den Wärmeschutz und die austauschbare Verkleidung des LCD-Cockpits bereichern den Stil des Motorrads. Erhältlich in zwei Farben: ’62 Yellow und Ducati Rot.

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NEU IN 2017 – CAFE RACER & DESERT SLED

Die Ducati Scrambler Café Racer ist die Scrambler-Interpretation der legendären Motorräder aus den 60er-Jahren, die eine Revolution in der Motorradszene entfachten. Unabhängigkeit und Stil: mit ihrer „Black Coffee“ Farbgebung bringt uns die Ducati Scrambler Café Racer direkt aus den 1960ern in das heutige Land of Joy. Damals begann eine kleine, progressiv denkende Gruppe innerhalb der Londoner Rocker-Bewegung, die „Ton-Up-Boys“, ihre Motorräder so umzubauen, dass damit Sprintrennen von einem Cafe zum nächsten zu gewinnen waren. Dabei dauerten die Rennen üblicherweise so lang, wie sich eine Single in der Juke Box drehte.

Seitdem ist die Café Racer-Kultur ein globales Phänomen in dem es mehr als nur um das Motorrad geht. Es ist ein Lebensgefühl in dem es um das Zubehör, um Bekleidung und um das was macht man wie geht. Die Ducati Scrambler Café Racer ist ein weiterer Charakterdarsteller, der eine Verbeugung vor der wohl bedeutsamsten Bewegung in der Geschichte von Motorrädern darstellt.

Direkt aus den Wüsten und Gebirgen Kaliforniens hält die Ducati Scrambler Desert Sled ihren Einzug in das Land of Joy: Eine Enduro-Version, die von den Offroad Motorrädern der 60er und 70er Jahre in den Vereinigten Staaten inspiriert wurde.

Der Name Desert Sled, zu Deutsch „Wüstenschlitten“, bezieht sich auf Motorräder mit mehr als 500 ccm Hubraum, die von ihren Fahrern für den Einsatz in den kalifornischen Wüsten mit Stollenreifen, verstärkten Federelementen, Speichenrädern und stabilen Motorschutzplatten präpariert wurden. Genauso, jedoch ohne den Geist des Lifestyles außer Acht zu lassen, gibt sich die Ducati Scrambler Desert Sled. Sie erweitert die Scrambler Familie um eine neue „Easy Offroad“ Version. Mit ihrem verstärkten Rahmen, dem großen 19“-Vorderrad und ihren voll einstellbaren Federelementen trägt sie den Anforderungen ihres neuen Einsatzgebiets Rechnung und ist damit bestens für all jene geeignet, die gerne einmal den Asphalt und damit ausgetretene Wege verlassen.

Die Geländetauglichkeit der Desert Sled spiegelt sich in einigen Details wieder. Ein homologiertes Scheinwerferschutzgitter, die hohen Kotflügel, ein solider Motorschutz, die längeren Federwege und die daraus resultierende höhere Sitzposition (Als Zubehör ist eine um 20 mm niedriger Sitzbank erhältlich) sind nur einige davon.

2-Zylinder 4-Takt-SOHC-Einspritzmotor
“L” 90° in Fahrtrichtung, Öl-Luftkühlung
2-Ventil-SOHC-Desmodromik (Zahnriemen)
803 ccm – 88,0mm Bohrung – 66,0mm Hub – Verdichtung 11,0:1 (±0,5)

LEISTUNG
75 PS – 55 kW bei 8.250 Umin
68 Nm Drehmoment bei 7.750 Umin

RAHMEN – SCHWINGE
Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen (ALS 450), Aluminium-Zweiarmschwinge

GABEL
Hydraulische Kayaba USD-Gabel, 41mm Standrohrdurchmesser, 150mm Federweg (200mm bei Desert Sled, bei 46mm Standrohrdurchmesser)

FEDERBEIN
Progressives Kayaba Mono-Federbein mit einstellbarer Vorspannung, 150mm Federweg (200mm bei Desert Sled)

RÄDER
10-Speichen-Leichtmetallfelgen – 3,00 x 18 / 5,50 x 17, Bereifung 110/80-ZR18 / 180/55-ZR17

Desert Sled:
Aluminium-Speichen-Felge – 3,00 x 19 / 4,50 x 17, Bereifung 120/70-R19 / 170/60-R17

Cafe Racer:
10-Speichen-Leichtmetallfelgen – 3,50 x 17 / 5,50 x 17, Bereifung 120/70-R17 / 180/55-R17

BREMSE VORNE
Hydraulische Einscheibenbremsanlage mit Brembo-Bosch ABS-System, 330mm Bremsscheibe (schwimmend), Brembo 4-Kolben-Bremszangen (feststehend), radial montiert

BREMSE HINTEN
Hydraulische Einscheibenbremsanlage mit Brembo-Bosch ABS-System, 245mm Bremsscheibe (schwimmend), Brembo 2-Kolben-Bremszange (feststehend)

GEWICHT
170 Kg Trockengewicht
186 Kg Fahrfertig

SERVICEINTERVALLE
1000 – 12000 und alle weiteren 12000 Km

ABMESSUNGEN
2.100 – 2.165 x 845 x 1.150mm (Länge x Breite x Höhe)
1.445mm Radstand, 770 – 790mm Sitzhöhe
13,5 Liter Stahltank

Scrambler Icon ABS – Rot oder Gelb – € 9.995,-
Scrambler Full Throttle ABS – Schwarz Matt – € 11.495,-
Scrambler Classic ABS – Orange – € 1.495,-
Scrambler Cafe Racer – Schwarz Matt – € 12.695,-
Scrambler Desert Sled – Weiss – € 12.695,-

DIE NEUE SCRAMBLER SIXTY2 400

Ducati Scrambler Sixty2

Die Sixty2 schlägt die gleiche Richtung wie der große Bruder ein: Young, wild and free. Doch bei der Sixty2 ging man einen Schritt weiter: kleinerer Motor, leichtere Schwunggewichte. Dies ist das perfekte Rezept für ein jugendliches, agiles und anfängerfreundliches Motorrad, mit dem man aber auch richtig Gas geben kann. Die Designer ließen sich von der sogenannten West Coast Culture inspirieren: Skateboarden, Surfen, Popmusik. Das wird bei den außergewöhnlichen neuen Farben deutlich: Atomic Tangerine, Ocean Grey und Shining Black. Die Scrambler Sixty2 ist die Scrambler mit dem wohl größten Wiedererkennungswert.

MOTOR
Fast alles von der Großen!

Getriebe, Motorgehäuse, 50mm Einspritzanlage – der luftgekühlte L-Twin-Zweiventil-Motor ist abgesehen von Bohrug und Hub nahezu identisch mit dem der großen Schwester. Bei der Abstimmung des Motors wurde besonders auf eine weiche und flüssige Leistungsabgabe Wert gelegt.

DESMO
Das kann nur Ducati!

Die SCRAMBLER ist Kult. Genauso wie die gefeierte Ducati Desmo, die Ventilsteuerung, die Ducati in der ganzen Welt berühmt gemacht hat. Worum geht´s? Um eine kontrollierte Steuerung der Ein- und Auslassventile, bei der ein Kipphebel das Ventil öffnet und ein anderer es wieder schließt. Erfreuliches Ergebnis: weniger Drehwiderstand bringt mehr Leistung und das bei geringerem Verbrauch.

KUPPLUNG & GETRIEBE
Fitnesscenter nicht erforderlich!

Das 6-Gang-Getriebe und die APTC Kupplung (Adler Power Torque Plate Clutch) sind in zahlreichen Ducati Modellen zu finden. APTC bedeutet das ein Teil der für den Kraftschluss zwischen Motor und Getriebe nötigen Energie durch eine spezielle Druckplatte vom Motor abgezweigt wird. Dadurch können deutlich weichere Kupplungsfedern verwendet werden und die Kupplung wird extrem leichtgängig, was den Fahrkomfort besonders bei kleineren Händen erheblich erhöht.

Ducati Scrambler Sixty2: the new POP icon! from Scrambler Ducati on Vimeo.

Ducati Scrambler Sixty2 Technische Übersicht

2-Zylinder 4-Takt-SOHC-Einspritzmotor
“L” 90° in Fahrtrichtung, Luftkühlung
2-Ventil-SOHC-Desmodromik (Zahnriemen)
399 ccm – 72mm Bohrung – 49mm Hub – Verdichtung 10,7:1 (±0,5)

LEISTUNG
41 PS – 30 kW bei 8.750 Umin
34,3 Nm Drehmoment bei 7.750 Umin

RAHMEN – SCHWINGE
Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen (ALS 450), Aluminium-Zweiarmschwinge

GABEL
Hydraulische Showa Gabel, 41mm Standrohrdurchmesser, 150mm Federweg

FEDERBEIN
Progressives Kayaba Mono-Federbein mit einstellbarer Vorspannung, 150mm Federweg

RÄDER
10-Speichen-Leichtmetallfelgen – 3,00 x 18 / 4,50 x 17, Bereifung 110/80-ZR18 / 160/60-ZR17

BREMSE VORNE
Hydraulische Einscheibenbremsanlage mit Brembo-Bosch ABS-System, 320mm Bremsscheibe (schwimmend), Brembo 2-Kolben-Bremszange PF30/32

BREMSE HINTEN
Hydraulische Einscheibenbremsanlage mit Brembo-Bosch ABS-System, 245mm Bremsscheibe (schwimmend), Brembo 2-Kolben-Bremszange PF32B (feststehend)

GEWICHT
167 Kg Trockengewicht

SERVICEINTERVALLE
1000 – 12000 und alle weiteren 12000 Km

ABMESSUNGEN
2.150 x 860 x 1.165mm (Länge x Breite x Höhe)
1.460mm Radstand, 790mm Sitzhöhe
14,0 Liter Stahltank

Ducati Scrambler Sixty2 ABS
Verfügbar in Orange // Schwarz // Blau-Grau – € 8.495,-

Ein Gedanke zu „Scrambler Ducati

  1. Sehr geehrte Damen und Herren
    Mich interessiert der Ducati Scrambler Icon in Rot. Ich wohne aber in der Schweiz und würde ihn, wenn es sich preislich lohnt in die Schweiz nehmen.
    jetzt meine Fragen:
    importiert ihr auch in die Schweiz, dh. müsste ich ihn holen und zur MFK Motorfahrzeugkontrolle bringen.
    was ist der letzte Preis bei Abzug der össterreichischen MwSt plus die schweizer MwST.
    würde mich freuen von Ihnen baldmöglichst zu lesen.
    vielen Dank und freundliche Grüsse
    Remo Pilla

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